Mittwoch, 7. Januar 2026

Gute Nachrichten aus Irland

 (Red.) Dublin, München, Baden in Niederösterreich

Weshalb Dublin? Weil das soziale Netzwerk X, einst als Twitter bekannt, seinen Sitz dorthin verlegt hatte.
Weshalb München? Weil der Queerbeauftragte des Erzbistums München und Freising, Pfarrvikar und Kirchenrechtler Wolfgang F. Rothe, dort tätig war und ist.
Weshalb Baden (Niederösterreich)? Weil Martin Sellner, späterer Aktivist der "Identitären Bewegung", die Badener Synagoge mit Hakenkreuzgeschmiere geschändet hatte und geschnappt wurde. Der sichtbare Beginn einer langen Neonazi-Karriere.

Hier die Meldung des Tages in aller Kürze. In voller Länge:

Wie Recherchen unserer Redaktion ergeben hatten, folgte (oder folgt noch immer) der Philosoph Sebastian Ostritsch, Redakteur der engelwerk-nahen, rechtsnationalistischen und "katholischen" Wochenzeitung "Die Tagespost", dem Rechtextremisten und AfD-Politiker Maximilian Krah - was auf Gegenseitigkeit beruht/e. Ebenso fanden wir heraus, dass das X-Profil Martin Sellners, Kontaktmann des späteren Terroristen und Massenmörders Brenton Tarrant und Ostrisch-Unterstützer, endlich wegen Hassrede gesperrt wurde.

Ostritsch fiel uns erstmals dadurch auf, dass er den Priester und Antifaschisten Wolfgang F. Rothe wider besseres Wissens des "Jubels über einen Mord" bezichtigt hatte. Wie wir zu unserer Schande gestehen müssen, erfuhren wir erst aus der Wikipedia von diesem Vorfall. Aus dem Artikel über Rothe wurde die verleumderische Passage inzwischen getilgt, die betreffende Änderung im Versionsprotokoll entsorgt und eine weitere Verleumdung (gar von Ostritsch selbst getätigt?) im Ostritsch-Artikel ging den gleichen Weg.

Ein geplanter Vortrag Ostritschs wurde später von der Münchner Hochschule für Philosophie, geleitet vom Jesuitenorden, abgesagt. Gründe: die Vorwürfe des Fundamentalismus und Rechtsextremismus gegen Sebastian Ostritsch.

Das "Gebell der getretenen Hunde" ersparen wir Ihnen hier, und der Jesuitenorden steht nicht erst seit den antichristlichen und antisemitischen Verschwörungsspinnereien Erich Ludendorffs (der an den Putschversuchen Wolfgang Kapps und Adolf Hitlers beteiligt war) über solchem Quatsch. Wie es in München so schön heißt: a Guada hoit´s aus! Ostritsch selbst allerdings nicht: er gab der AfD-nahen Zeitung "Junge Freiheit" ein Interview mit seiner Sicht des "Falles".


Folgend die deutschen Wikipedia-Artikel zu den in dieser Meldung genannten Personen in Reihenfolge ihrer Erwähnung; wir übernehmen keine Haftung für Vollständig- oder Richtigkeit. Sämtliche Artikel wurden bereits Ziel rechtsextrem, neurechts, rechtskatholisch und/oder gar klerikalfaschistisch motivierter Trolle. Bitte machen Sie sich daher selbst ein Bild:

Wolfgang F. Rothe
Martin Sellner
Sebastian Ostritsch
Brenton Tarrant
Erich Ludendorff
Wolfgang Kapp
Adolf Hitler


Bei signifikanten Neuigkeiten in der Tagespost- respektive Ostritsch-Affäre wird weiter berichtet. Eine "Rothe-Affäre" gab es ebenso wenig wie eine "Jesuitenaffäre" oder einen "Hochschulskandal"; die Societas Jesu wurde schlicht und einfach ihren hohen ethischen Ansprüchen und der Treue zum Papst gerecht... was auch beinhaltet, Extremisten von links oder rechts keine Bühne zu bieten. Für weitere Artikel zum Thema steht Ihnen die Suchfunktion dieser Website zur Verfügung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Kinder- und Jugendschutz? Ja, bitte! Neonazi- und Frauenhasserlinks? Nein, igitt!

 (ik, wk) Kaufering, Berlin, Düsseldorf, München, Hohenbrunn (Deutschland) und Brügg (Kanton Bern, Schweiz). Zur Vorgeschichte können Sie si...